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Lutherkekse gehen immer
Eingestellt am: 22.09.2009

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Die Liebe


Katharina und Martin

Als Mönch hatte sich Martin Luther zur Ehelosigkeit verpflichtet. Ein katholischer Priester sollte allein für Gott da sein und deswegen auf Liebe, Familie und Kinder verzichten. Doch im Jahr 1523 lernte Martin eine Frau kennen. Katharina von Bora hieß sie und war eine Nonne. Sie war zusammen mit anderen Ordensfrauen aus ihrem Kloster geflohen, um sich Martin und seinen Freunden anzuschließen. Martin und Katharina kamen zusammen. Martin wurde klar, dass Gott nichts dagegen haben kann, wenn zwei Menschen sich lieben, auch nicht, wenn sie einen geistlichen Beruf haben. Schließlich heißt es in der Bibel: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“

Martin fand, dass die Liebe und Heirat von Pastoren erlaubt sein sollte. 1525 machte er Katharina einen Heiratsantrag. Am Abend des 13. Juni 1525, verlobten sich die beiden, zwei Wochen später heirateten sie. Martin und Katharina gründeten eine Familie und zogen mit ihren drei Kindern in das erste evangelische Pfarrhaus der Geschichte.

Pastorinnen und Pastoren der evangelischen Kirche können deswegen bis heute Familie und Kinder haben, anders als katholische Priester, die unter dem „Zölibat“ ehelos leben.